Wollen Sie mehr oder weniger regelmäßig über die 'Aktivitäten' der Wienerliedtingeltangelkapelle Kollegium Kalksburg informiert werden und – natürlich nur bis auf Widerruf! – in den Emailverteiler der obgenannten aufgenommen werden? Dann schicken Sie doch bitte Ihre Emailadresse (und alles, was Sie eventuell sonst noch am Herzen haben) an die
kalkspost

Eins noch im September:

Donnerstag, 28. September 2017, 20:30, Blue Tomato, 1150 Wien
Immer wieder gerne heiser! Ja, was wärn mir ohne Paradeisa.
paradeisa.sisi


Kalksburg im Oktober:

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19:30, Bockkeller, 1160 Wien
‚träumerisch im schilf'
Näheres dazu auf wiener volksliedwerk.at

Freitag, 13. Oktober 2017, 20:00, die Brücke, Graz
In Graz waren wir schon öfter, in der Brücke noch nie.
brücke graz.com

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:30, Theater am Spittelberg, 1070 Wien
‚man kann nicht alles wissen‘ mit Antonio Fian
theata am spittelberg.at

Freitag, 27. Oktober 2017, 20:00, FeuerWerk, Fügen, Tirol
feuerwerk.com

Samstag, 28. Oktober 2017, 20:00, Bäckerei, Innsbruck
die bäckerei.at

Sonntag, 29. Oktober 2017, 20:00, Eremitage, Schwaz im Tyrol
eremitage.at

… und dann wieder Wien:

Dienstag, 31. Oktober 2017, 20:00, Heuriger Hengl-Haselbrunner, 1190 Wien
Immer wieder ergreifend.
hengl-haselbrunner.at

Kalksburg im August:

fisches nachtgesang

Kalksburg im Juli:


Samstag, 1. Juli 2017, 19:00, Hauptplatz 22, 3730 Eggenburg
Das Sommerfest des forum eggenburg.
eggenburg.at


Samstag, 8. & Sonntag, 9. Juli 2017, Schrammelklang, Litschau
Zum x-ten Mal am Schrammelpfad.
Alles war's schon, nur nicht fad.
schrammel.klang

Freitag, 21. Juli 2017, 20uhr, Hotel Altes Kloster, Hainburg a.d. Donau
Der Eintritt ist frei und das Blunzengröstl gibts um € 5,80.
Wer' s nicht glaubt: altes kloster.at


Donnerstag, 27. Juli 2017, 19:30, Theater am Spittelberg, Wien
'kurz vor fünf'
Das Jubeljahr 2016 ist vorbei! Jezernd geht’s darum, die nächsten 20 Jahre würdig über die Bühnen zu bringen. Das Abendmotto, ein Zitat aus Goethes Faust (Faust: Wie spät ist es? Gretchen: Kurz vor fünf!), lässt auf Großes hoffen.
theata spittel.at


Sonntag, 30. Juli 2017, 18:00, Kurhaus Semmering, Semmering
Gleich nach dem Abendessen: Ein Kurkonzert der Extrawurstklasse.
kultursommer semmer.ing


Sonntag, 4. Dezember 2016, zeitig in der Früh
anarchismus hin und her / heute fällt die wahl nicht schwer /
noch ehe wir drei bier bestellen: / ein dickes kreuz für Wanda Bellen!

nehmens den alten.kom

Freitag, 8. Juli bis Sonntag, 10. Juli 2016, Herrensee, Litschau, NÖ
Das Woodstock des Wienerlieds wird 10, wir sind 20 und dürfen gemeinsam mit 5/8erl in Ehr'n und dem Trio Lepschi den ganzen Irrsinn einläuten. Samstag und Sonntag verlaufen wir uns dann wieder im Wald.
schrammelklang.at


Freitag, 15. Juli 2016, 20uhr, Schloss zu Spitz, NÖ
'das traummännlein kommt'
Das Festival Glatt & Verkehrt wird 20, wir – wir werden nicht müde, das zu betonen – sind's schon seit März. Gemeinsam mit Antonio Fian und zurWachauerin bringen wir das Beste aus 30 Jahren.
glatt & verkehrt.at


Sonntag, 17. Juli 2016, ab 10uhr in der Früh, Wachauarena Melk, NÖ
'a höd is a schiggsoi'
Ab 10 gibts Frühstück, um 11uhr30 spielen wir dann nach langjähriger Pause und vielleicht zum allerletzten Mal die Odyssee im Schankraum. Antonio Fian liest Homer, Martin Zrost hilft uns beim singen und spielen.
sommerspiele melk.at

Sonntag, 28. August 2016, 11uhr, Stöcklalm Leogang, Szbg.
Das Jazzfestival Saalfelden schickt uns in die Leoganger Bergwelt. Wir werden direkt aus Gumpoldskirchen mit dem Bandhelikopter anreisen.
jazzsaalfelden.at

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 19uhr30, Theater am Spittelberg, Wien
Wien im Rosenstolz: Doppelkonzert mit den Gebrüdern Marx
Der beste Gschbaß ist wohl die Freude, das schönste Holz der Rosenstolz
wir aber haben den unsrigen schon vor vielen Jahren ins Pfandl trogn … und noch nicht wieder ausgelöst.
rosenstolz.at

Freitag, 11. November 2016, 20uhr, dieBäckerei, Innsbruck
Reibts eich de boa Keksaln ei, mia woin die gaunze Bäckarei!
die bäckerei.at


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Anlässlich unserer Jubiläumsfeierlichkeiten schrieb der liebenswürdige Herr Stephan Urban sehr schön, übersichtlich und informativ über Kalksburger Gründungsmythen, Lieblingsspeisen, CD-Veröffentlichungen, Dies und Das und sonst noch Was ...
Nachzulesen im: GlareanMagazin

als dreia noch zigaretten waren

Im Jahr 2011 feierten die Kalksburger ihr 15-jähriges Bestehen – oder Aussitzen – als Wienerliedtingeltangelkapelle mit einer dreitägigen, umfassenden Werkschau am Spittelberg. Inzwischen ist auch schon wieder viel (zuletzt viel zu viel) Wasser die Donau hinuntergepritschelt und jeder der drei 63er konnte/musste/durfte heuer feierlich-gefasst seinen 50. Geburtstag hereinbrechen sehen, und somit ... apropos Donau: Zuerst wurde die Produktion der Zigarettenmarke 'Donau' eingestellt, dann waren die 'C' (mit ganzen Stücken) dran, und bald darauf auch noch die letzten klassischen Beischlreißatschik: die 'Dreia'! – die waren zwar stets in aller Munde, wurden aber scheinbar kaum geraucht. Und zuletzt, last battn liest, wurde gleich die ganze schöne ösdareichische Tabakindustrie verscherbelt; und jetzt ist endlich Ruhe im Karton, und wir können uns ganz auf die hin und wieder ein bisserl kränkelnden Banken concentriren; aber immerhin sind deren Produkte (???) nicht so ungesund, wenn man/frau nur rechtzeitig drauf schaut, das man's hat, wenn man's braucht – und wenn Sie sich an dieses Sprücherl noch erinnern können, dann sind Sie ziemlich sicher schon 'too old for rock 'n roll', auch 'too old to die young', für's Kollegium aber hoffentlich doch noch halbwegs jung genug.
Probieren Sie's aus, die machen auch niggs andres ...
(Ferdinand 'der Paderborner' Pribil)

Samstag, 6. Juli, circa 23:30, Litschau am Herrensee
Die 7 Hauptlaster und -freuden.
Kollegium Kalksburg + die glorreichen Vier
(H. Bohatsch, A. Steinbach-Ditsch, S. Steiner, M. Zrost)

Eine textlich-musikalische Meditation über die 7 und was uns die Summe aus GUT (3) + BÖSE (4) so alles zu (er)zählen hat; z.B. 7 Jahre Schrammelklang, das verflixte 7te Jahr, 7 dag Mehl für 7 Portionen Semmelnknödeln, die 7 biblischen Plagen, die 7 Weltwunder, -meere und Wochentage, der 7te Himmel und natürlich die 7 Hauptlaster (Achtung: Todsünden!) und deren lebensbejahende Umdeutung in die 7 Hauptfreuden wie Essen, Trinken, usw. Auf der Zetschenwiese, rund um Mitternacht, 7 Stunden nach siebzehn Uhr, unter den 7 Hauptsternen am großen Himmelswagen.

Am Sonntag bespielen wir – ohne die glorreichen Vier – dann noch zwei Naturbühnen in gewohnter Manie.
schrammelklang.at


Kollegium Kalksburg "Höchstpersönlich" Tour 2012

Hat ein Abend mit dem Kollegium Kalksburg etwas sehens- oder hörenwertes – oder gar beides! – zu bieten und wenn ja, was könnte das wohl sein? Nun, ich habe zwar schon sehr vielen, ja eigentlich fast allen Konzerten der Kalksburger beigewohnt, da ich aber noch keine einzige Darbietung aus der Perspektive des Publikums miterleben durfte, sondern immer "gern vehement die Plastiktüte blasen" musste, wie irgendwann einmal in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war, kann ich die erste Frage aber nur mit einem zögerlichen '... ja, möglicherweise schon' und die zweite gar nicht beantworten – und drum, jetzt praktisch Hirnidee, frag ich unser Fachpublikum, die Kritiker_innen: "Die abgehackten Dialoge wirken improvisiert, die Gestik ist skurril bis wahnsinnig ... es ist immer wieder frappierend, wie perfekt hier die Panne geplant ist ... der Wein fließt in Strömen. Kein Zweifel, das ist kein sogenannter Bühnenwein ..." war z.B. irgendwann in der Passauer Neue Presse zu lesen. Ja, möglicherweise floss der Wein in Strömen, und sicherlich war's kein Bühnenwein; aber die abgehackten Dialoge wirkten nicht nur, sondern waren auch improvisiert; und Pannen hat's sicher gegeben, aber die sind halt einfach passiert und waren garantiert nicht 'perfekt geplant'. Dann wieder in der Süddeutschen: "... fallen den Dreien genügend Varianten ein, um die Litanei aus Saufen, Siechtum und Tod nie monoton werden zu lassen." – Die 'Varianten' waren sicher perfekt geplante Pannen. Samir Köck erwuchsen in der Presse "... aus flaschengrünen Pathos-Splittern, präalkoholischer Aggression, postalkoholischer Weinerlichkeit und exzessivem Selbstmitleid monströse Wiener Gestalten." – Getrunken wird scheinbar immer! Interessante Vergleiche stellt derEnnstalerIn unter der Überschrift 'Rock 'n Roll!' an: "Werden die Strottern meistens in einem Atemzug mit den Beatles genannt und das Trio Lepschi gerne mit den Beach Boys verglichen, so weiß man beim Kollegium immer nie nicht so recht wohin damit: Stones, Zappa ... oder doch Heinz Conrads?" Usw. usf. ... und so könnten wir noch lange weiterplaudern, aber da das Wesen eines Kurztextes die Unterlänge ist, komm ich zum Schluß und auf eine Kurzformel:
weltformel
Zum Nachrechnen: AAA = Aktionismus, Anarchie und Alkoholismus ...
Aber!: der Aktionismus ist halbherzig, die Anarchie halbseiden und getrunken wird immer weniger als halb so viel wie's ausschaut.
Das ist die Wahrheit! Herzlichst dasKollegium

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Sonntag | 22. April 2012 | 11:00 a.m. Vormittag | Porgy & Bess | Wien
Klangkombinat Kalksburg «frooh show pan II»


Der faule Schlaff ist nicht den wachen Musen hold
Die frühe Morgen-Zeit bringt Phöbus-Söhnen Gold.

... da es nicht sehr viel Neues zu berichten gibt, lassen wir uns vom Datum unseres nächsten – und letzten vor der Sommerpause – frooh show pans inspirieren und gedenken dem wohl bedeutendsten Vertreter der Zweiten Schlesischen Schule, Hans Aßmann Freiherr von Abschatz, dessen Todestag sich just am 22. April zum 313. Mal jährt. Er schrob viele bemerkenswerte Langgedichte, die aber, wie sich denken lässt, an dieser Stelle zu viel Zeit und Raum beansprucherten und dessenthalben von uns auch gäntzlich weckgelaßen geworden sint; aber ein paar Sprüche – deren Sinn sich modernen Ohren nicht immer gantz zur Gänze erschließt, wie z.B.: 'Ist ein Kressel in der Taschen / Mustu nicht Lampreten naschen.' – also ein paar Sprüche gehn sich schon aus: Zum Thema Frühschoppen bemerkt der Dichter treffend: 'Glücke wird gar selten alt / Lust und Schmertzen wechseln bald: / Den der Morgen hoch sieht fliegen / Schaut der Abend wieder liegen.' Für Oskar Aichinger hat der Freiherr auch ein gutes Wort: 'Man mißt den Mann nicht nach der Elen aus; / Offt hat ein grosser Geist ein kleines Haus.' Für Sänger_innen: 'Laß deinen Mund verschlossen seyn / So schluckst du keine Fliegen ein.' Für Alkoholiker_innen: 'Soll die Mühle fertig gehn / Darff sie nicht im Trocknen stehn.' Für Dichter_innen: 'Der Schleiffstein schärffet nicht / man muß ihn vor begüssen; / Trinckt ein Poete nicht / so wird der Reim nicht flüssen.' Aber nicht nur HallyGally, auch so manches, das was zum Nachdenken verleiten könnte, ist beim Aßmann noch zu finden: 'Wie vielen hat der Wein das Leben abgestohlen / Es fallen ihrer mehr durch Gläser als Pistolen.' Auch eine Mahnung für alle Kreuzfahrtkapitän_innen hat unser Jubilar parat: 'Nicht zu weit auff hohe See / nicht zu nah auch am Gestade! / Dort kömmt offt von freyem Sturm / hier von blinder Klipp ein Schade!' Überhaupt, unser Abschatz dürfte über eine verblüffend grosze seherische Gabe verfügen, auch wenn die diversen National-, Fundamental-, Kapital-, Fesch- und sonstige -ismen damals wohl noch nicht so erforscht waren, wie sie es heute sein sollten: 'Alles wird numehr schlimmer auff der bösen Welt / Welche stets zurück und in tieffern Abgrund fällt.' Ja, ja. Wir aber werden wie immer bemüht sein, einen juliennenen Querschnitt aus selbstgezogenem Kraut und gestohlenen Rüben zu bieten.
Bleiben Sie uns gewokt und vielen Dank für Alles.
Für das Kombinat: Wolfgang Winzmann Freiherr von Perger


Sonntag | 19. Feber 2012 | 11:00 a.m. Vormittag | Porgy & Bess | Wien
Klangkombinat Kalksburg «frooh show pen»

Jetzt werden die Tage auch schon wieder länger! Aber – ganz egal wie kurz oder lang der Tag gerade ist – geredet wird sowieso immer viel; so war z.B. zu hören, dass das Klangkombinat Kalksburg (ehemals Kalksjazz Stageburg) jetzt eine kleine Frühschoppenserie im Porgy anreisst. Quasi so gut wie fix fixiert ist bis jetzt aber einmal nur der 19. Febra.
Weiters gilt als mehr oder weniger gesichertes Gerücht, dass der Herr Intendechant Huber den p.t. Concertbesucher_innen 1 (in Worten: ein) 50 Liter-Fass Bier (sollten Sie jetzt einmal hergehen wollen und rechnen, dann wären das normal fast 100 Krügeln) spendieren will. Hoch! Bravo!
Was wird weiter so geredet? – z.B. dass die Überlegung im Raum herumsteht, ob es nicht recht und billig wär', extrakt für diese eine Veranstaltung die schönen Porgy-Möbel durch Biertische und -bänke zu ersetzen und – dazu passend – das weltläufig-freundliche Porgy-Personal trachtig-resch in Lederhosen und Dirndln aufmarschieren zu lassen. Bravo! Wacker!
Kurz angedacht, aber am 'Ende des Tages' infolge finanztechnischer Überlegungen gleich auch wieder verworfen, wurde der Gedanke einer Zutrittsbeschränkung: Nur wer vorher die hl. Messe (Samstagabendmesse gilt nicht!) besucht hat und dafür auch einen glaubhaften Nachweis (Stempel?) erbringen kann, sollte danach auch in den Genuss der musikalischen Früchte kommen dürfen. Ein durchaus rechtschaffener Gedanke, der aber leider ohne ein christlich-abendländisches Kultursponsoring nicht zu verwirklichen sein wird.
Und die Musik? Da werden wohl so wie immer Äpfel quer durch den Gemüsegarten mit Birnen verglichen werden.
Ein Prosit, ein Prohosit der Gemüh-hüh-thlich-keiht!

Sonntag | 25. Dezember 2011 | 20:30 | Porgy & Bess | Wien
Kollegium Kalksburg: Ausgejubelt!


Ort und Zeit: Aida, Advent
Gerda:
Du, ich seh da grad, dass am Christtag die ... Gabi: Steht in deinem Kalender vielleicht auch so eine blöde Zahl daneben oder ist das immer noch der, den was du bei Radio Maria gewonnen hast? Gerda: Du bist so deppat! Der Christtag ist der 25. Dezember, das weiß doch ein Jeder! Gabi: Ein Jeder vielleicht, ich nicht. Apropos – wer hat denn heuer den Jedermann gegeben? Gerda: Der Off-Tscharek glaub ich; – also ich finds eigentlich blöd, dass jetzt die Männer auch schon so Doppelnamen haben. Ich mein, wo kämen mir denn da hin, wenn jetzt beispielsweise die Tochter vom Off-Tscharek den Buben von der z. B. Tschurek-Bauernfeind heiraten tät und die kriegerten dann – mit Gottes Hilfe – ein Kind und tauferten das Tamara-Maria, dann würd das dann ja ... Gabi: Ja, ja, ich weiß schon, auf was du hinaus willst, aber das werden wir hoffentlich eh nicht mehr erleben. Gerda: Glaubst echt? Gabi: Ich glaube nicht, ich hoffe! Aber jetzt wirds langsam eng ... Gerda: Wer? Gabi: Na ja, weißt eh, wegen meinem Gelübde. Gerda: Frühzeitig durch Gelübde zur Zuckerbäckerin bestimmt? Gabi: Nein, das andere, wo ich statt der Firmung gelobt hab, dass ich mir kein Stück mehr anschau, wo ein Schauspieler mitspielt, der schon einmal den Jedermann gegeben hat. Gerda: Jetzt wie? Den Simon-Yschek auch nicht mehr? Wie haltest denn das aus? Gabi: Na ja, irgendwie muss es halt gehen ... Du, ich muss jetzt dann gleich weg, was ist denn da jetzt an deinem 'Christtag'? Gerda: Was? Wann? Gabi: Am 25. Dezember, du hast gesagt, du siehst grad ... Gerda: Ah so, ja, also da spielt die Dreieinige Einfalt beim Christtopf Porgy-Huber-Bess ... Gabi: Na, dem seine Kinder sind ja noch ärmer dran als die vom Off-Tscharek! Gerda: ... also eigentlich heißen die ja Kollegium Kalksburg, und die spielen zum höchstwahrscheinlich letzten Mal ... Gabi: Geh bitte, hör mir auf, nicht schon wieder dieser blöde Auflösungsschmäh! Den haben die schon vor fünf Jahren gemacht – und da wär's schon längst zu spät gewesen! Gerda: Lasst du mich bittedanke einmal ausreden?! Das Kollegium Kalksburg spielt das wahrscheinlich letzte Concert im Jubel-Jahr 2011! Gabi: Das wär auch ein schöner Name: Gerda Jubelahr-Kernstock. Gerda: Du bist aber echt deppat! Immerhin, eine wirkliche Dame, übrigens eine gute Freundin vom Diakon der Militärdiözese Hohenruppersdorf, hat erst letztens nach einer kurzen Darbietung der Kalksburger im Refektorium vom Mistelbacher Chorherrenstift zu mir und dem Ferdi Krammetzeder-Dinkel und was weiß ich wer da noch beiananda gestanden ist, es war ja ein Riesendurcheinanda, die hat gesagt: "Also ich habe mir absolut nichts erwartet! – und dann wurde ich dennoch enttäuscht!" – und da willst du schon wieder gscheiter sein?! Gabi: Na ja, möglicherweise ist genau das das, was die Menschen so landläufig unter 'Kunst' verstehen ...
Alsernt: Kommen Sie erwartungsvoll; und gehen Sie hoffnungsfroh hernach nach Haus' !

14. Oktober 2010
| 20:15 | Blue Tomato | Rudolfsheim-5Haus | Wien
Das Große Kalksjazz Stageburg (der Name wird bald geändert) Revival
im sympathischsten Jazzclub von möglicherweise der ganzen Welt = blue tomato.sisi
Wurmsergasse 21, 1150 Wien, U3 Johnstraße

Kalksjazz:
Oskar Aichinger: piano, vocals
Thomas Berghammer: trumpet
Hannes Enzlberger: bass, tuba
Christian Gonsior: saxophones
Clemens Hofer: trombone
Martin Zrost: saxophones, clarinets, vocals

Stageburg:
Heinz Ditsch: accordion, singin foxtail, vocals
Paul Skrepek: drums, vocals
W.V.Wizlsperger: vocals, euphonium, comb


Tuturieu
aus der mäßig beliebten Reihe 'Eher nichtssagende Microdramen aus dem wienerischen Alltag'

«Du, Schatz, gehst mit mit mir am 14. ins Casino? Da gibts 1000 Euro Begrüßungsjetons und ausserdem habens 7fach-Jackpot!»
«Ganz unmöglich, Liebes! Am 14. muß ich ins Blue Tomato auf ein Konzert. Du, ich glaub, das wird was ganz was Bsonderes.»
«Ganz was Besonderes? Gibts denn Nackttänzerinnen?»
«Aber geh, Dummerl, so was Blödes!»
«Na, dann wird vielleicht eine Live-CD aufgenommen, und du willst 'Frechheit, sowas!' in die Aufnahme reinschrein?»
«Nein, das is ja schon fad.»
«Kommt der ORF – oder gar der Landeshauptmann!?»
«Auch nicht, is ja viel zu wenig Platz dorten drinnen.»
«Ah, jetzt weiß ichs: Der HC kommt und zahlt drei Krügel Bier!»
«Aber woher denn, der is ja schon lang tot. Leider!!! Und wieso sollt er drei Krügel Bier zahlen? Das hat er ja gar nicht notwendig, und leisten könnt er sichs wahrscheinlich auch nicht.»
«Jetzt fallt mir schon bald nichts mehr ein ... oder doch: die Fanny! Die Fanny wird dort sein!»
«Was kommst mir immer mit der Fanny daher! Ich hab dir schon hundertmal erklärt ... und überhaupt, ich hab ja gsagt 'was Bsonderes' ...»
«No, dann hab mich gern, sollst glücklich werden mit deine Hannys und Fannys! Ich geh ins Casino und zwick mir einen reichen Chineser auf!»
«Erstens: Ich hab dich nicht gern sondern 'Ich Lieb Dich'! Und zweitens: Du braucherst ja nur einmal fragen ...»
«Hahaha! Aber bitte: Was wird denn also so bsonders sein am 14. in der verrauchten Tschumsn?»
«Na ja, ALLES ... oder, genauer gesagt: Eigentlich eh niggs!»

ein rucksack voller träume
Photo: Dank an Max Moser

Samstag | 26. Juni 2010 | 21:00 | Porgy & Bess | Vienna
Kalksjazz Stageburg + Gäste* «
rooh somethd»

endenburg

*Stargäste werden und sind angefragt; Details folgen ...
... und da sind sie schon: Angefragt wurden und zugesagt haben Frau Anna Hauf und Herr Helmut Bohatsch. Wir freuen uns sehr!

Kalksjazz:
Oskar Aichinger: piano, vocals
Thomas Berghammer: trumpet
Hannes Enzlberger: bass, tuba
Christian Gonsior: saxophones
Clemens Hofer: trombone
Martin Zrost: saxophones, clarinets, vocals

Stageburg:
Heinz Ditsch: accordion, singin foxtail, vocals
Paul Skrepek: drums, vocals
W.V.Wizlsperger: vocals, euphonium, comb

Die Leute scheitern gewöhnlich kurz vor dem Erfolg.
Widme also dem Ende so viel Sorge wie dem Anfang, dann gibt es kein Scheitern.
(Laotse, Tao Te King)

Aus. Vorbei. Schluss. Ende. Unvergessen!
Vielleicht endgültig zum wahrscheinlich letzten Mal wird das Klangkombinat Kalksjazz Stageburg in den Räumen der geschützten (vor Donauinselfest & Wödmasdaschofd) Stagebandwerkstätte Porgy & Bess fast Alles (ausser das Letzte) geben. Höchste Zeit und Eisenbahn also für verbindliche Danksagungen!
Wir danken herzlichst:
Allerallererstens natürlich dem p.t. Publikum, das manche Abende sogar mehrfach besucht hat und meistens bis zum Schluss geblieben ist! Weiters: Dem Herrn Direktor Huber für seine launigen Ansagen und dafür, dass er uns für wenig Geld so viel Vertrauen geschenkt hat; dem Herrn Toningenieur Ulrich Göbel für seine grenzenlose Geduld und seine unüberhörbare Kompetenz; den wechselnden BeleuchterInnen und Bühnenhänden, die namentlich zu nennen aus arbeitsrechtlichen Gründen leider nicht möglich ist; den Damen und Herren hinter der Porgybudel, die, und das nicht nur einmal, ausnahmsweise sogar an Betrunkene und Angeheiterte alkoholische Getränke abgegeben haben! Weiters: Herrn Max Moser, der uns ganz oft genau so photographiert hat wie mir wirklich sind; allen Bandmitgliedern, die (wir wissen, wer gemeint ist) in nächtelanger, einsamer, unbezahlt- und bislang auch unbedankter Arbeit so viele schöne Arrangements geschrieben haben; allen Bandmitgliedern, die (w.w.w.g.i.) keine schönen Arrangements geschrieben haben und nächtelang was anderes gemacht haben, dafür aber umso schöner gespielt haben; und, lahsd battnd liest, unseren Eltern (w.w.w.g.i.), ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre.
Und jetzt (resp. dann)? "Soll das alles dann verschwinden, versinken in der Großhirnrinden?"
Komm sieh, komm sah! wie der Lateiner/die Lateinerin sagt ... jetzt gibts dann irgendwann einen Tonträger mit einer Auswahl der schönsten (d.h. halbwegs fehlerfrei gespielten) Lieder und Instrumentalstücke.
"... ach, alles wurd´ auf Band gebannt? Na, da sind wir schon gespannt!"
Ja, wir auch! ... und weil jeder Abschied ja irgendwie sozusagen angeblich quasi ein kleiner Tod sein soll, lassen wir den Herrn Nietzsche, wie schon so oft, das mehr oder weniger passende letzte Wort haben: "Durch die sichere Aussicht auf den Tod könnte jedem Leben ein köstlicher, wohlriechender Tropfen von Leichtsinn beigemischt sein - und nun habt ihr wunderlichen Apotheker-Seelen aus ihm einen übelriechenden Gift-Tropfen gemacht, durch den das ganze Leben widerlich wird."
Treten Sie ein, weil dann ist´s aus! (Herzlichst, WvW)

PS: Nur die fehlende Hoffnung auf ein Wiedersehen macht einen leidvollen Abschied. (Achim Schmidtmann, spruecheportal.de)

24. Februar 2009 | Fasching(s)dienstag | Aktionsradius Wien
MARATHONMONSTERKONZERT: ALLE CIRCA 101

Wir bringen alle seit dem Jahr 1996 irgendwann und irgendwo mit dem Kollegium auf allen Konzertbühnen der wienerischsprachigen Welt je vorgetragenen Lieder in alphabetischer Reihenfolge (von A bis Z) zum Vortrag (ca. 101). Da das wohl einige oder gar mehrere Stunden dauern wird und alle Beteiligten an den Rand ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit führen wird, wird eine Ärztin unseres Vertrauens allen Anwesenden gratis zur Seite stehen (Achtung: Zahnbehandlungen werden leider nicht angeboten).

Beginn: 19:30 laut Ankündigung (aber frühestens ab 20:00)
Eintritt: 0–18 Euro (Ausdauerbonus bzw. Austrittspreis)
Frühstück pünktlich um Konzertende
Gaußplatz 11, 1200 Vienna
aktionsradius.at


Anm.: 80 ist (war) untertrieben, es werden (wurden) genau 101 Titel zum Vortrag gebracht.

Anm. 2: Das Konzert wurde um 7:48 mit dem Lied Nummero 101 in aller noch verfügbaren Würde beendet.


Samstag | 19. Jänner 2008 | 20uhr | Orpheum (Wien)
Ich wollte wie Orpheus singen |Reinhard Mey
(...)
Meine Lieder, die klingen nach Wein
Und meine Stimme nach Rauch,
Mag mein Name nicht Orpheus sein,
Mein Name gefällt mir auch!
(...)
Meine Lyra trag' ich hin,
Bring' sie ins Pfandleihhaus.
Wenn ich wieder bei Kasse bin,
Lös' ich sie wieder aus.
(...)
Kein Fels ist zu mir gekommen,
Mich zu hören, kein Meer!
Aber ich hab' Dich gewonnen,
Und was will ich noch mehr?!

Steigenteschgasse 94 b | 1220 Wien | tel.: 481171 | office@orpheum.at
Kostenpunkt € 15,00
orpheum.at
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