jugendverbot!

Dieses zeitlose Dokument Wiener Gesangs - & Musicirkultur wurde im traurigen Monat November des Jahres 1996 unter der behutsamen Leitung des sehr geehrten Herrn Jupp Prenn mit durchaus heißem Bemühn jedoch mit nicht allzugroßer Mühe erstellt.
Ebendieses wird hiemit erstmals in Form einer Kompaktdiskette einem geneigten und hoffentlich breiten Publikumskreis mit der höflichen Bitte um gefällige Kenntnisnahme gestellverfügt.
Wien, im Jänner 1997

rettet den hansalteich!

zurück

Bessa Wiads Nimma
offshore 100563-2 ©1997

01 Woschtog
02
Ois junga Mensch
03 I und mei Votta
04 Es fährt ein Schiff/Intro
05
Es fährt ein Schiff
06
Schnurlostelefonregenjodler
07 Da Schani
08 Liebe Grüße
09 S´Bankerl
10 Lang lebe Obmann Erhard Pichler
11 Stöts meine Roß in Schdoi
12 Owa Hausknecht
13 Beim Schützeneder
14 Die vier Jahreszeiten
15
Oid und Blad
16 Von Radln und Rafn
17 Heit bin i augschitt
18 A scheene Leich
19 Mei letzte Weis
20 Bessa wiads Nimma

... die Frage »Was wurde eigentlich aus dem Wienerlied?« habe ich mir zugegebenermaßen nie gestellt, die vorliegende CD ist aber auf jeden Fall die gültige Antwort: »Bessa wiads nimma«. Die Herren Ditsch, Wizlsperger und Skrepek jun. (früher: Franz Franz & die Melody Boys) entlocken dem Akkordeon, der Kontragitarre und ihren Stimmbändern nicht nur Traditionals, sondern auch Eigenkomponiertes, das sich vom Konventionellen in den meisten Fällen nur durch kleine Verfremdungseffekte unterscheidet. Auch die Texte wissen die Balance zwischen Mimesis und ironischer Distanz zu wahren, die ein Abgleiten ins Billig-Parodistische oder rein Affirmative verhindert, und knüpfen an die große thematische Tradition von Tod und Tranklertum an.
Klaus Nüchtern,
Falter